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Arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)

Professionelle Gefäßmedizin und Wundversorgung durch Kipka Homecare

4,5 Millionen Betroffene

Spezialisierte Behandlung arterieller Ulzera mit moderner Wundversorgung und Kaltplasmatherapie

Gefäßmedizin × Kaltplasmatherapie × Kipka Homecare

Definition und Krankheitsbild der PAVK

Medizinische Grundlagen der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

EPIDEMIOLOGIE: 4,5 Millionen Betroffene in Deutschland – häufigste Gefäßerkrankung mit erheblichem Mortalitätsrisiko

Pathophysiologie

95% Arteriosklerose-bedingt
Progressive Stenose

Kritisch

Prävalenz

Jede 5. Person >65 Jahre
Männer häufiger betroffen

Altersabhängig

Prognose

70% versterben an Herzinfarkt
Schlechter als viele Tumoren

Ungünstig

Was ist PAVK und wie entsteht sie?

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK), auch als Schaufensterkrankheit oder Raucherbein bekannt, führt durch Verengungen oder Verschlüsse der peripheren Arterien zu einem Missverhältnis zwischen arterieller Blutzufuhr und dem Sauerstoffbedarf des Gewebes.

Nikotinabusus

Wichtigster Risikofaktor – 80% aller PAVK-Patienten sind Raucher

Diabetes mellitus

3-4faches Erkrankungsrisiko, betrifft besonders kleine Gefäße

Arteriosklerose

Ablagerungen aus Kalk, Fett und Eiweißen verengen die Arterien

Systemische Erkrankung: PAVK ist Indikator für generalisierte Arteriosklerose – hohes kardiovaskuläres Risiko

Stadien nach Fontaine-Klassifikation

Systematische Einteilung der PAVK-Schweregrade

Stadium I

Asymptomatisch
Keine Beschwerden

Stadium IIa

Claudicatio
>200m Gehstrecke

Stadium IIb

Claudicatio
<200m Gehstrecke

Stadium III-IV

Kritische Ischämie
Ruheschmerz/Nekrosen

Stadium I

Symptomatik: Asymptomatisch

Gehstrecke: Keine Einschränkung

Kipka Homecare Maßnahmen: Präventive Beratung, Risikofaktor-Management

Stadium IIa

Symptomatik: Claudicatio intermittens

Gehstrecke: > 200 Meter

Kipka Homecare Maßnahmen: Gehtraining-Anleitung, medikamentöse Compliance

Stadium IIb

Symptomatik: Claudicatio intermittens

Gehstrecke: < 200 Meter

Kipka Homecare Maßnahmen: Strukturierte Gehtherapie, interdisziplinäre Betreuung

Stadium III

Symptomatik: Ruheschmerzen

Gehstrecke: Starke Einschränkung

Kipka Homecare Maßnahmen: Schmerzmanagement, häusliche Überwachung

Stadium IV

Symptomatik: Nekrosen/Gangrän

Gehstrecke: Nicht möglich

Kipka Homecare Maßnahmen: Spezialisierte Wundversorgung, Kaltplasmatherapie

Stadiengerechte Therapie: Jedes Stadium erfordert individualisierte Behandlungsstrategien – von Prävention bis zur intensiven Wundversorgung

Diagnostische Verfahren bei PAVK

Moderne Diagnoseverfahren für präzise Befundung

1

ABI-Messung (Knöchel-Arm-Index)

Gold-Standard der PAVK-Diagnostik – nicht-invasive Screening-Methode ab 55 Jahre mit Risikofaktoren

2

Doppler-Sonografie

Flussmessung arterielle Gefäße, Lokalisation von Stenosen und funktionelle Bewertung

3

CT/MR-Angiografie

Präoperative Planung, 3D-Gefäßdarstellung für interventionelle oder operative Therapie

4

Laufband-Test

Objektivierung der Claudicatio, Verlaufskontrolle und standardisierte Belastungsdiagnostik

Früherkennung rettet Leben: ABI-Werte unter 0,9 weisen auch ohne Symptome auf PAVK hin – rechtzeitige Intervention kann Progression verhindern und Leben retten.

Therapeutische Ansätze bei PAVK

Moderne Behandlungsstrategien für optimale Ergebnisse

1

Risikofaktor-Modifikation

Kompletter Nikotinverzicht (primär), Diabetes-Optimierung, Blutdruckkontrolle, Gewichtsreduktion

2

Medikamentöse Basistherapie

Thrombozytenaggregationshemmer (ASS/Clopidogrel), Statine (LDL <55 mg/dl), ACE-Hemmer

3

Gehtraining & Bewegungstherapie

Strukturiertes Gehtraining 3x/Woche, Verbesserung der Kollateralisierung

4

Interventionelle Therapie

Ballondilatation, Stent-Implantation, medikamentenbeschichtete Ballons

Medikamentöse Therapie

ASS 100mg täglich, Statine (Atorvastatin 40-80mg), ACE-Hemmer bei Hypertonie, Cilostazol bei Claudicatio.

Therapieziele

LDL-Cholesterin <55 mg/dl, Blutdruck <140/90 mmHg, HbA1c <7% bei Diabetes, kompletter Nikotinverzicht.

Operative Verfahren

Aorto-femoraler Bypass, femoro-poplitealer Bypass, cruro-pedale Rekonstruktion, Hybrid-Verfahren.

Stadiengerechte Therapie: Von konservativer Risikoreduktion bis zur operativen Revaskularisation – individualisierte Behandlungsstrategien für optimale Ergebnisse

Moderne Wundversorgung arterieller Ulzera

Erfolgreiche Wundbehandlung erfordert primär arterielle Revaskularisation – moderne Wundauflagen unterstützen die optimale Heilung.

Feuchtigkeitsmanagement

Hydrogele bei trockenen Wunden, Hydrokolloid-Verbände bei leichter Exsudation, Superabsorber bei starker Sekretion.

Infektionsprävention

Antimikrobielle Wundauflagen, silberhaltige Verbände bei Kolonisation, sterile Verbandstechnik, Biofilm-Disruption.

Kaltplasmatherapie

Biofilm-Reduktion ohne Resistenz, Förderung der Mikrozirkulation, entzündungshemmende Wirkung, ambulante Anwendung möglich.

Spezielle Indikationen

NPWT bei großen Defekten, enzymatisches Debridement, Hauttransplantation nach Revaskularisation.

Wundassessment

Tag 1
ABI-Messung, Wundgröße

Revaskularisation

Tag 1-7
Durchblutung verbessern

Wundreinigung

Täglich
Sanfte Reinigung

Heilungsförderung

Kontinuierlich
Kaltplasma & Verbände

Kompressionsvorsicht: Bei PAVK keine Kompressionstherapie ohne vorherige ABI-Messung – Gefahr der kritischen Ischämie

Kaltplasmatherapie bei arteriellen Ulzera

Innovative Therapie zur Heilungsunterstützung

Innovative Kaltplasma-Technologie: Ionisiertes Gas mit antimikrobiellen und heilungsfördernden Effekten – schonende Therapie ohne Resistenzbildung für optimale arterielle Wunden-Behandlung

Mikrozirkulation

Verbesserung der Durchblutung und Sauerstoffversorgung

Biofilm-Disruption

Effektive Reduktion biofilmbildender Keime ohne Resistenz

Anti-Entzündlich

Hemmung entzündlicher Prozesse und Schmerzreduktion

Ambulante Innovation: Kaltplasmatherapie ermöglicht schonende und effektive Behandlung arterieller Ulzera in der häuslichen Umgebung

Prognose und Komplikationen

Langzeitprognose und Präventionsstrategien

KRITISCHE PROGNOSE: Lebenserwartung teilweise schlechter als bei vielen Krebserkrankungen – 70% versterben an Herzinfarkt

Kardiovaskuläre Mortalität

70% versterben an Herzinfarkt
Generalisierte Arteriosklerose

Hochrisiko

Schlaganfallrisiko

3-4fach erhöhtes Risiko
Zerebrale Arteriosklerose

Kritisch

Amputationsrisiko

5-Jahres-Risiko: 10-15%
Stadium IV: 30-40%

Stadium-abhängig

PAVK als Markererkrankung

Periphere arterielle Verschlusskrankheit ist Indikator für systemische Arteriosklerose

Begleiterkrankungen:

Koronare Herzkrankheit (60-90%)Zerebrovaskuläre Erkrankungen (40-60%)Niereninsuffizienz (30-40%)Diabetes mellitus (40-50%)
Präventionspotenzial: Frühe Diagnose und konsequente Behandlung können Prognose erheblich verbessern – multidisziplinäre Betreuung ist essentiell

Häusliche PAVK-Versorgung durch Kipka Homecare

Die spezialisierte Betreuung von PAVK-Patienten und arteriellen Ulzera in der häuslichen Umgebung kombiniert medizinische Expertise mit individueller Patientenbetreuung für optimale Behandlungsergebnisse.

Gefäßmedizinische Expertise

  • ABI-Messungen vor Ort
  • Arterielle Wundversorgung
  • Kaltplasmatherapie

Interdisziplinäre Betreuung

  • Abstimmung mit Gefäßchirurgen
  • Diabetesmanagement
  • Risikofaktor-Beratung

Kipka Homecare – Ihr Experte für PAVK-Versorgung

Nutzen Sie die gefäßmedizinische Expertise von Kipka Homecare für die spezialisierte Versorgung von PAVK und arteriellen Ulzera. Unser erfahrenes Team bietet Ihnen umfassende Beratung, moderne Wundversorgung mit Kaltplasmatherapie und interdisziplinäre Betreuung. Die periphere arterielle Verschlusskrankheit erfordert frühzeitige Diagnose und konsequente Behandlung – durch rechtzeitige Intervention und professionelle häusliche Pflege lassen sich schwerwiegende Komplikationen vermeiden und die Lebensqualität erheblich verbessern.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK)

Was ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)?

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK), auch Schaufensterkrankheit oder Raucherbein genannt, führt durch Verengungen oder Verschlüsse der peripheren Arterien zu einem Missverhältnis zwischen arterieller Blutzufuhr und dem Sauerstoffbedarf des Gewebes. In rund 95 % der Fälle liegt eine Arteriosklerose zugrunde.

Wie wird die PAVK eingeteilt?

Die Einteilung erfolgt nach der Fontaine-Klassifikation: Stadium I (asymptomatisch), Stadium IIa (Claudicatio mit Gehstrecke über 200 m), Stadium IIb (unter 200 m) sowie Stadium III–IV mit Ruheschmerz, Nekrosen oder Gangrän. Jedes Stadium erfordert eine individuell angepasste Behandlungsstrategie.

Wie werden arterielle Ulzera bei PAVK versorgt?

Eine erfolgreiche Wundbehandlung erfordert primär die arterielle Revaskularisation; moderne Wundauflagen unterstützen die Heilung. Wir setzen auf phasengerechtes Feuchtigkeitsmanagement, Infektionsprävention und Kaltplasmatherapie. Wichtig: Bei PAVK darf keine Kompressionstherapie ohne vorherige ABI-Messung erfolgen, da sonst eine kritische Ischämie droht.

Wer übernimmt die Kosten der häuslichen Wundversorgung?

Die ambulante Wundversorgung wird bei ärztlicher Verordnung als Häusliche Krankenpflege (HKP) von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Wir rechnen direkt mit den Kassen ab und stimmen die Versorgung eng mit Gefäßchirurgen und behandelnden Ärzten ab.